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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.B03977: "Sicherheit im Hier und Jetzt - Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der Schule"
am 03.11.2017Anmeldeschluss: 22.09.2017  

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Ansprechpartner inhaltlich: Seiler, Maud; +49 3591 621-143
Ansprechpartner organisatorisch: Seiler, Maud; +49 3591 621-143

Beschreibung

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland geflohen sind, sind häufig traumatisiert. Die Symptome ihrer psychischen Verletzung sind allerdings nicht immer deutlich zu erkennen und werden mitunter aufgrund von Unwissen als willentliches Fehlverhalten interpretiert.

Zur Heilung einer traumatischen Störung braucht es einerseits therapeutische Hilfe durch Psychologen andererseits ein sicheres Umfeld und die Stärkung wichtiger innerer Ressourcen, wie Selbstwahrnehmung, Selbstkontrolle und Selbstwertgefühl. Während die Traumatherapie für die Aufarbeitung des Traumas zuständig ist, kann die Schule durch sensibles Vorgehen der PädagogInnen ein sicherer Ort und damit eine wichtige Quelle für die Heilung der betroffenen Kinder und Jugendlichen werden.

In der Fortbildung „Sicherheit im Hier und Jetzt - Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der Schule" lernen Lehrkräfte, mit welchen besonderen Entwicklungsherausforderungen traumatisierte Kinder und Jugendliche konfrontiert sind und wie PädagogInnen diese erkennen und darauf reagieren können. Dies hilft nicht nur den Kindern und Jugendlichen, sondern unterstützt auch die PädagogInnen im schulischen Alltag.

Zum Themenkanon der Fortbildung zählen deswegen nicht nur Grundlagenwissen über Traumata und Traumasymptome, sondern auch konkrete Hilfestellungen für den Alltag in der Schule, wie Erste Hilfe bei Flashbacks, Achtsames Kommunizieren, traumapädagogische Verhaltensgrundsätze und Gestaltung der Schule als sicherer Ort.

Die Inhalte nehmen besonderen Bezug auf den Kontext Migration und Schule, sind aber für den Umgang mit allen Kindern und Jugendlichen, die an Traumafolgeerscheinungen leiden, ausweitbar.


Ziele

Die TeilnehmerInnen sollen verstehen, wie Traumata entstehen: Welche Faktoren führen zu Traumatisierungen? Was geschieht im Gehirn?

Die TeilnehmerInnen sollen Traumafolgeerscheinung kennen lernen, um erste Einschätzungen über die Traumatisierung eines Kindes treffen zu können.

Die TeilnehmerInnen sollen sensibilisiert werden für pädagogische Handlungsweisen, die im Kontext der Traumapädagogik zu beachten sind.

Die TeilnehmerInnen sollen konkrete Übungen für den Schulalltag kennen lernen, mit denen sie traumatisierten Kindern und Jugendlichen helfen können.


Inhalte

  • Entstehung von Traumata
  • Traumafolgeerscheinungen
  • Grundsätze der Traumapädagogik
  • Die Schule als sicherer Ort: Skilltraining im Unterricht

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Schularten


Veranstaltungstermine

am von bis
03.11.2017 09:30 15:00

Anmeldeschluss

22.09.2017

Dozenten

Name von
Storz, Coretta TU Chemnitz, Chemnitz

Veranstaltungsort

  • Fortbildungszentrum der Regionalstelle Bautzen der SBA, Hartmannstr. 6, 02708 Löbau Route zum Veranstaltungsort planen
     

Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/B03977