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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.Z03416: Interkulturelle Lese- und Sprachförderung
vom 12.02.2018 bis 13.02.2018Anmeldeschluss: 02.01.2018  

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Ansprechpartner inhaltlich: Pietzsch, Ingrid; +49 375 4444-311
Ansprechpartner organisatorisch: Schneider, Julia; +49 375 4444-138

Beschreibung

Die Beachtung und Berücksichtigung interkultureller Aspekte im Unterricht, insbesondere auch bei der Leseförderung leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration. Literatur ist vielfältig und bunt und Lesen weltweit ein Schlüssel zu Bildung. Wer also Geschichten erzählt oder ihnen zuhört, teilt sich mit, lernt Fremdes nicht als Bedrohung kennen, entwickelt Fantasie und verständigt sich. Geschichten liefern vielfältige Ansätze und Anregungen, neutralen und fruchtbaren Boden für Gemeinsamkeit und Lernerfolge. Geschichten können Brücken bauen. Wenn wir keine gemeinsame Sprache, keine gemeinsamen Geschichten haben, haben wir vieles nicht. Da Lese- und Sprachförderung kaum voneinander trennbar sind, bieten sich einige Methoden der literaturpädagogischen Praxis, wie das Philosophieren, gemeinsame Bildbetrachtungen oder das Dialogische Lesen als Grundidee und Haltung für die Arbeit in interkulturellen Kontexten mit sorgfältig ausgewählter Kinderliteratur an. Im Seminar geht es um das Verstehen eigener und fremder Kulturen, um das gleichberechtigte Zulassen zahlreicher Äußerungsformen. Listen mit Dos und Taboos scheinen wenig hilfreich, vielmehr geht es um die Sensibilisierung unserer individuellen, sozialen und fachlichen Fähigkeiten sowie deren Nutzung. Es werden literaturpädagogische Methoden vorgestellt und ausprobiert, die sich für interkulturelle Situationen besonders eignen. Wir besprechen (Kinder-) Literatur, die sich mit Interkulturalität und Verständigung beschäftigt, oder zu kommunikativer Verständigung anregt.


Ziele

Die Teilnehmer werden für interkulturelle Leseförder- und Lernsituationen sensibilisiert.

Die Teilnehmer lernen Auswahlkriterien zur Nutzung geeigneter Kinderbücher und Texte für interkulturelle Lese- und Sprachförderung kennen.

Die Teilnehmer setzen Kinderliteratur gezielt zur Toleranzentwicklung für individuelle, kulturelle und sprachliche Äußerungsformen ein.

Geschichten können Brücken für individuelle Sprach- und Leseförderung bilden.


Inhalte

  • Methoden zur interkulturellen Lese- und Sprachförderung
  • Integration von Kindern mit anderen Muttersprachen mittels Leseförderung
  • Bereiche und Etappen der Sprachentwicklung

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen aller Fachrichtungen.


Hinweise

Die Fortbildung besteht aus zwei Modulen.

Es wird keine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung gestellt.


Veranstaltungstermine

am von bis
12.02.2018 09:00 15:00
13.02.2018 09:00 15:00

Anmeldeschluss

02.01.2018

Dozenten

Name von
Beier, Maike LiteraTour Sachsen, Dresden

Veranstaltungsort

  • Schule am Scheffelberg-Grundschule, Sternenstraße 3, 08066 Zwickau Route zum Veranstaltungsort planen
     

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