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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.SBI07995: Fachbezogene Fortbildung Evangelische Religion und Katholische Religion
Gesellschaftliche Wandlungen durch Säkularisierung und religiöse Heterogenität im Religionsunterricht
vom 16.04.2018 bis 17.04.2018Anmeldeschluss: 19.03.2018  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Die Prozesse der Säkularisierung betreffen auf Grund des Traditionsabbruchs im Generationenwechsel ganz besonders die Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Da gerade diese Gruppe aber die Zukunft in Gesellschaft und Kirche darstellt, können diese Einbrüche in der religiösen Sozialisation folgenreich sein. Gleichzeitig handelt es sich in der Jugendphase um eine Moratoriumsphase, in die auch religiöse Erfahrungen und Erlebnisse gehören. Aber danach gibt es auch die säkulare Option. Es stellt sich somit die Frage, wie man Jugendliche religiös erreichen kann, denn religiöse Sprachfähigkeit ist in unserer pluralistischen Gesellschaft ein wichtiges Bildungsziel. Der Religionsunterricht hat es zunehmend mit heterogenen Lerngruppen zu tun, die sich aus Mädchen und Jungen mit ganz unterschiedlichen (religiösen) Sozialisationen und Lernbiografien zusammensetzen. Unterschiedlich leistungsstarke junge Menschen begegnen sich als Konfessionslose, Christen oder Andersgläubige, die viel oder wenig über ihre Religion wissen, unterschiedlich in der christlichen Glaubens- und Lebenswelt verwurzelt sind. Religionslehrkräfte stehen vor der Herausforderung des didaktischen und methodischen Umgangs mit dieser Heterogenität. Die Veranstaltung stellt erste Ansätze einer Didaktik und Methodik des gemeinsamen Lernens mit konfessions- und religionslosen Schülerinnen und Schülern vor.


Ziele

Die Teilnehmer/innen haben die didaktische Herausforderung und Chance religiöser Heterogenität aus religionssoziologischer und religionspädagogischer Perspektive diskutiert.

Sie haben Merkmale eines dialogoffenen und erfahrungsorientierten Religionsunterrichts erarbeitet.

Sie haben ihr eigenes, die Gemeinsamkeiten inmitten der Unterschiede stärkendes didaktisches Konzept zum gemeinsamen Lernen im Religionsunterricht erarbeitet.

Sie haben praktische Bausteine und Aufgaben für den gemeinsamen Lernprozess entwickelt.


Inhalte

  • Ergebnisse der fünften Erhebung zur Kirchenmitgliedschaft der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
  • Bildungsziel und Bildungsaufgabe des Religionsunterrichts
  • Verschiedenheit als Chance
  • Merkmale eines dialogoffenen und erfahrungsorientierten Religionsunterrichts
  • Kompetenzorientierung als religionsdidaktischer Ansatz für einen Religionsunterricht mit heterogenen Lerngruppen
  • Inhalte, Themen und Aufgaben kompetenzorientierter Religions(lehr)bücher
  • Lernbausteine und Lernaufgaben für religiös-heterogene Lerngruppen

Zielgruppe

Fachberater/innen sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen in den Fächern Evangelische Religion, Katholische Religion und Ethik an Gymnasien und Oberschulen sowie Führungskräfte, die in diesen Fächern und Schularten unterrichten


Veranstaltungstermine

am von bis
16.04.2018 10:00 17:30
17.04.2018 09:00 16:30

Anmeldeschluss

19.03.2018

Veranstaltungsort

  • Sächsisches Bildungsinstitut, Fortbildungs- und Tagungszentrum Meißen, Siebeneichener Schlossberg 2, 01662 Meißen Route zum Veranstaltungsort planen
     

Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/SBI07995