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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist bereits erreicht. Sie können sich aber dennoch selbstverständlich online bis zum Anmeldeschluss anmelden.L10111: Umgang mit Störungen; Deeskalation und Krisenintervention: Einführung in praktische Möglichkeiten der Deeskalation und Krisenintervention bei aggressivem und gewalttätigem Verhalten
am 08.12.2017Anmeldeschluss: 27.10.2017  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Lommatzsch, Heidi; +49 341 4945 787

Beschreibung

Lehrkräfte werden in ihrer Arbeit nicht selten mit Aggressionen ihrer Kinder/ Jugendlichen oder auch Eltern konfrontiert. Das Spektrum reicht dabei von verbalen Angriffen bis zu körperlichen Attacken gegen andere Kinder und Jugendliche oder die Mitarbeiter selbst. Um in solchen Situationen angemessen handeln oder besser noch sie rechtzeitig erkennen und vermeiden zu können, braucht es neben der nötigen Aufgabenklarheit im pädagogischen Prozess auch methodisches und praktisches Grundwissen der Deeskalation.

Folgende Fragestellungen liegen dem Seminar zugrunde:

- Wie reagiere ich, wenn ein Schüler sich mit einem anderen streitet und ggf. auch beginnt zu schlagen? - Wen muss ich zuerst schützen - mich oder meine Schutzbefohlenen?- Was kann Leitung in solchen Krisen von mir erwarten und was nicht? - Welche Sicherheitsvorkehrungen können im Team dazu getroffen werden? - Was löst es in mir aus und wie reagiere ich, wenn ich selbst verbal oder körperlich attackiert werde? - Was ist und wie entsteht eine Krise, wie kann ich es rechtzeitig erkennen und vermeiden?- Welche Hintergründe aggressiven Verhaltens gibt es.

Diese und weitere Fragestellungen werden im Seminar mittels theoretischer Informationseinheiten, praktischer Beispiele aus konfrontativer Pädagogik PART- und AAT®-Training, sowie handlungspraktischen Übungen (Rollenspiele) erörtert und geklärt. Es erfolgt eine grundlegende Orientierung an den Erfahrungen, Bedürfnissen und Erwartungen der Teilnehmer.


Ziele

Die Teilnehmer erlangen Handlungssicherheit beim Umgang mit körperlich aggressiven Konflikten durch Kenntnisse des Selbst- und Fremdschutzes sowie praktische Übungen zur Konflikttrennung.

Die Teilnehmer stärken das individuelle Selbstkontrollkonzept und die Selbstkontrollkompetenzen.

Die Teilnehmer erlangen Fachkenntnisse zur Aggressionstheorie, Bedürfnisorientierung und Eskalationsvermeidung.

Die Teilnehmer lernen rechtliche Grundlagen und vorbeugender Maßnahmen zur Eskalationsvermeidung.


Inhalte

  • Vorstellung und Einüben praktischer Handlungsansätze in eskalierenden Konfliktsituationen (PART) zur Deeskalation, sowie wirksame Methoden zum Selbstschutz und Befreiungstechniken (prakt. Übung).
  • Theorien zu Ursachen und Auslösern aggressiven Verhaltens sowie von Entstehung und Ablauf einer pädagogischen Krise und die entsprechend differenzierten Handlungsstrategien.
  • Rechtzeitiges Erkennen von bevorstehenden Eskalationen und Einführung in Krisenkommunikation und Erarbeitung von Sicherheitsstandards (vorbeugenden Maßnahmen) zu Selbst- und Fremdschutz.
  • Vorstellung von Methoden des Aggressionsabbaus.
  • Kennen des eigenen Aggressions- und Konfliktverhaltens.
  • Praktische Übungen zum Eingreifen in gewalttätige Auseinandersetzungen sowie Einübung von zulässigen Halte- und Fixierungstechniken in Gefährdungssituationen.
  • (Klärung des Eingriffsmandates)

Zielgruppe

Betreuungslehrkräfte in Vorbereitungsklassen Deutsch als Zweitsprache der ersten und zweiten Etappe


Hinweise

Bitte flaches und festes Schuhwerk mitbringen.


Veranstaltungstermine

am von bis
08.12.2017 08:30 15:30

Anmeldeschluss

27.10.2017

Dozenten

Name von
Theuring, Thomas Diakonie Leipzig, Ambulante Jugendhilfe, Leipzig

Veranstaltungsort

  • Sächsische Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig, Nonnenstraße 17A, 04229 Leipzig Route zum Veranstaltungsort planen
     

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