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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10273: Religion, Kultur und Natur ohne die euro- und christozentristische Brille betrachten!
am 30.10.2018Anmeldeschluss: 18.09.2018  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Mit Hilfe der ethnologischen Wissenschaft bzw. Völkerkunde soll der Lehrstoff für Religion und Ethik, als auch das Wissen und die Kompetenz der Fortbildungsteilnehmer erweitert werden. Auch für einen europäischen Lehrer in einem Land geprägt durch die christliche (oder genereller ausgedrückt: abrahamitische) Religion und Moralvorstellungen, doch ebenso durch Profanismus, ist es möglich, die Welt aus einer anderen Perspektive, jenseits von Euro- und Christozentrismus, zu betrachten. Dies soll durch die Fortbildung angeregt werden. Dabei handelt es sich nicht um eine didaktische, sondern inhaltliche Weiterbildung


Ziele

Anliegen ist es, für die einzelnen Lehrer, als auch den Lehrplan, eine interkulturelle Kompetenz zu entwickeln, die die eigene Sozialisierung und die dadurch wertenden Sichtweisen im Unterricht bewusst macht.

Die euro- und christozentristische Sicht im Lehrstoff und im Unterricht (selbst im Ethikunterricht) soll deutlich gemacht werden.

Es soll eine Methode für den Unterricht erarbeitet werden, die alle Religionen und Kulturen gleichwertig und ohne Wertung betrachtet - unabhängig von europäischen Moralvorstellungen

Ziel ist dabei aber nicht das eher unmögliche Erreichen von Objektivität, sondern das Bewusstmachen der eigenen Subjektivität und offenen Darlegung dieser.


Inhalte

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  • Auflösung der Grenzen zwischen "Weltreligionen" und "Sekten" oder "Okkulten Phänomenen"; Gleichberechtigte Betrachtung der oral tradierten Religionen neben den Schriftreligionen
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  • Neue Herangehensweise im Unterricht: Religion und Religiösität des Menschen wird vorgestellt mit Hilfe der Hierophanien nach Mircea Eliad
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  • Herausarbeiten der Wichtigkeit relgiöser Synthesen, denn Religionen existieren kaum irgendwo in reiner Form, d.h. sie vermischen sich immer mit anderen Traditionen (z.B. verehren die meisten Buddhisten auch alte Goetter und Geister)
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  • Nachgehen der Frage, welche Rolle Religionen bei der Behandlung von Natur und Umwelt spielen (Wird der Mensch umso sorgloser im Umgang mit der Natur, je profaner sein Weltbild wird?)
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Zielgruppe

Lehrkräfte in den Fächern Ethik und Religion


Veranstaltungstermine

am von bis
30.10.2018 09:00 14:30

Anmeldeschluss

18.09.2018

Dozenten

Name von
Dr. Thiele Dr., Maria Elisabeth TÜV Rheinland Oberschule Leipzig (Schule in freier Trägerschaft), Leipzig

Veranstaltungsort

  • Landesamt für Schule und Bildung, Standort Leipzig, Nonnenstr. 17a, 04229 Leipzig Route zum Veranstaltungsort planen
     

Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10273