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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Zentraler E-Mail Zugang für Fragen und Probleme: fortbildung@lasub.smk.sachsen.de

Fortbildung im Detail

 

R03140: Jahrestagung katholischer Religionslehrkräfte
Gerechter Krieg oder gerechter Friede?
am 10.11.2022Anmeldeschluss: 20.10.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22
Zentraler E-Mail Zugang für Fragen und Probleme: fortbildung@lasub.smk.sachsen.de

Beschreibung

Der Krieg gegen die Ukraine hat eine alte Auseinandersetzung in Kirche und Gesellschaft wiederbelebt, die sich einerseits um die Möglichkeit einer christlichen oder ethischen Rechtfertigung militärischer Gewalt, andererseits um die Tragfähigkeit und Reichweite des Pazifismus dreht. Dabei spielen Missverständnisse und Vereinfachungen eine nicht geringe Rolle. Es geht jedoch zugleich um fundamentale Fragen politischer Ethik und die Frage, ob und inwieweit dabei biblische Überlieferungen ins Gewicht fallen. Der friedenstheologische Teil des Studientags versucht, einen klärenden und orientierenden Beitrag zu dieser Debatte zu leisten, indem historisch und systematisch bestimmte Argumentationstypen und Begründungslinien herausgearbeitet werden. Zudem steht in der Tagung Kants säkulare Friedensethik zur Debatte - als naive Träumerei oder notwendiges Programm? Die Schrift zum ewigen Frieden ist heute so aktuell wie eh und je. In einem zweiten Impulsvortrag aus philosophischer Perspektive werden zentrale Strukturen des kantischen Programms in Erinnerung gerufen und deren Gültigkeit im einundzwanzigsten Jahrhundert untersucht. Es wird danach gefragt, welche Möglichkeiten Kant für eine Kooperation zwischen einer säkularen Friedensethik und religiös motivierten Bemühungen um Frieden sehen würde. Beide Perspektiven von Friedensethik, die friedenstheologische und die philosophische können in Gesprächsrunden mit den beiden Hauptreferenten, Herrn Professor Heinz-Günther Stobbe und Herrn Professor Markus Tiedemann, diskutiert werden.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich mit einer christlichen oder ethischen Rechtfertigung militärischer Gewalt, andererseits mit der Tragfähigkeit und Reichweite des Pazifismus auseinandergesetzt.

Sie haben historisch und systematisch bestimmte Argumentationstypen und Begründungslinien der theologischen Friedensethik herausgearbeitet.

Sie haben zentrale Strukturen der säkularen Friedensethik anhand Kants hochaktueller Schrift "Zum ewigen Frieden" kennengelernt.

Die Teilnehmenden haben die Gültigkeit des kantischen Programms im 21. Jahrhundert untersucht.

Sie haben ihre Erkenntnisse in einer Diskussion mit beiden Hauptreferenten hinterfragt und vertieft.


Inhalte

  • Möglichkeit einer christlichen und ethischen Rechtfertigung militärischer Gewalt?
  • Fundamentale Fragen politischer Ethik
  • Biblische Überlieferungen
  • Historisch und systematisch bestimmte Argumentationstypen und Begründungslinien
  • Zentrale Strukturen des kantischen Programms "Zum ewigen Frieden"
  • Gültigkeit im 21. Jahrhundert
  • Kooperation zwischen einer säkularen Friedensethik und religiös motivierten Bemühungen um Frieden

Zielgruppe

Lehrkräfte in den Fächern Evangelische Religion/Katholische Religion und Ethik an Oberschulen und Gymnasien sowie Führungskräfte, die in diesen Fächern und diesen Schularten unterrichten


Veranstaltungstermine

am von bis
10.11.2022 09:00 17:30

Anmeldeschluss

20.10.2022

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R03140