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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 sowie auf Grund der geltenden Regelungen führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung bis auf Weiteres grundsätzlich nicht im Präsenzformat durch.

Wir entscheiden derzeit für alle Fortbildungen, die für die nächste Zeit im Präsenzformat geplant waren, wie damit verfahren wird. Nach Möglichkeit bieten wir insbesondere Veranstaltungen mit hoher Nachfrage bzw. hoher thematischer Relevanz im digitalen Format an.

Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung bereits angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Information. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02660: Gesprächsstrategien bei demokratiefeindlichen Vorfällen
am 09.03.2022Anmeldeschluss: 16.02.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Demokratische Positionen und menschenrechtsorientierte Haltungen sind mit Sicherheit Ziel und Wunsch des Lehr- und Bildungsauftrags der Schulen. Gleichzeitig ist Schule ein Sammelbecken verschiedener Lebensentwürfe und Biografien und damit immer auch von politischen, religiösen oder anderen Überzeugungen. Schule ist daher gefragt, ebenso ein Ort des Austauschs, des Dialogs aber auch der demokratischen Kontroverse zu sein. Immer dann, wenn diese Kontroverse überschritten wird, beispielsweise durch Äußerungen oder Verhalten von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder Eltern, stellt sich die Frage nach dem richtigen Umgang. Viele Äußerungen oder Handlungen sind jedoch weder strafbar noch können diese mit schuldisziplinarischen Mitteln geahndet werden. Einmal mehr kommt es dann auf das richtige, pädagogische Handeln von Lehrkräften oder Schulleitungen an. Wie führe ich ein Gespräch mit jungen oder erwachsenen Menschen, die sich diskriminierend oder demokratiefeindlich verhalten haben? Wie schaffe ich es, eigene Überzeugungen und Ziele zu vermitteln? Woran erkenne ich, dass ein Gespräch nicht mehr zum gewünschten Ziel führt? Diese und andere Fragen behandelt das Seminar anhand der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geäußerten Vorfälle sowie Anliegen.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind befähigt, demokratiefeindliche Inhalte von anderen (kritischen) Inhalten zu unterscheiden.

Sie haben Gesprächsstrategien für den Umgang mit Personen, die sich demokratiefeindlich geäußert oder gehandelt haben, kennen gelernt.

Sie haben geübt, Gesprächsstrategien auf eigene Beispiele und Vorfälle anzuwenden.


Inhalte

  • Toleranzgrenze (Methode)
  • Demokratiefeindliche und rechtsextreme Einstellungen
  • Folgen von demokratiefeindlichen Verhalten
  • (systemische) Gesprächsstrategien
  • Übungen mit Fallbeispielen

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Fächer und Schularten, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie außerschulische Akteure politischer Bildung


Veranstaltungstermine

am von bis
09.03.2022 10:00 17:30

Anmeldeschluss

16.02.2022

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02660