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Häufige Fragen: FAQ

Fortbildung im Detail

 

R06198: Fachtag zur Migration im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
Mehrsprachigkeit und Migrationserfahrung als Chance und Herausforderung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
am 07.11.2026Anmeldeschluss: 10.10.2026

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Ansprechpartner inhaltlich:
Meyer, Cornelia; +49 (351) 84 39 838
Ansprechpartner organisatorisch:
Rogge, Maria; +49 3521 41 2722
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Beschreibung

Der Fachtag greift die wachsende Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Migrationserfahrungen im schulischen Alltag des Förderschwerpunkts geistige Entwicklung auf und nimmt die daraus entstehenden pädagogischen, didaktischen und organisatorischen Herausforderungen in Unterricht, Förderung und Schulleben in den Blick. Im Fokus stehen konkrete Fragen der sprachsensiblen Gestaltung von Unterricht, der individuellen Sprachförderung und Diagnostik, der Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien sowie des professionellen Umgangs mit kultureller Vielfalt, Vorurteilen und Diskriminierung. Die Veranstaltung verbindet sonderpädagogische Fachperspektiven mit migrations- und sprachbildungsbezogenen Ansätzen und unterstützt Schulen dabei, Mehrsprachigkeit als Ressource zu nutzen, Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag zu gewinnen und schulische Entwicklungsprozesse im Sinne von Teilhabe, Bildungsgerechtigkeit und wertschätzender Vielfalt praxisnah weiterzuentwickeln.

Ziele

Die Teilnehmenden haben Mehrsprachigkeit und Migrationserfahrung als Ressource und Herausforderung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung reflektiert

Sie haben sich über ihr fachliches Wissen zur sprachsensiblen Förderung, Diagnostik und individueller Sprachentwicklung ausgetauscht.

Sie haben praxisnahe Impulse für Elternarbeit, interkulturelles Handeln und schulische Entwicklungsprozesse erhalten.

Sie haben den fachlichen Austausch und die Vernetzung zwischen Schulen und externen Partnern diskutiert.

Inhalte

· Mehrsprachigkeit und Migration im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung - Grundlagen und Perspektiven

· Sprachsensible Unterrichts- und Förderkonzepte

· Individuelle Sprachförderung und diagnostische Zugänge

· Elternarbeit, Interkulturalität und Umgang mit Diskriminierung im Schulalltag

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Zielgruppe

Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Hinweise

Vorausgesetzt wird eine Tätigkeit im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Eigene Fragestellungen und Praxisbeispiele aus dem Schulalltag sind ausdrücklich erwünscht.


Workshops

· Vorstellung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Kommunikation, Sprache und Deutsch als Zweitsprache im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

· Möglichkeiten der Gestaltung eines kommunikationsfördernden und sprachbildenden Unterrichts für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler werden vorgestellt und diskutiert.

· Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Eltern aus unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Kontexten.

· Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Eltern aus unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Kontexten Thematisiert werden vertrauensbildende Maßnahmen, Gesprächsführung, Umgang mit Sprachbarrieren sowie Möglichkeiten einer wertschätzenden und nachhaltig zu fördern, bevor Interventionen notwendig werden.

· Möglichkeiten und Grenzen diagnostischer Verfahren bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und Deutsch als Zweitsprache. Vorstellung geeigneter diagnostischer Zugänge sowie Hinweise zur Interpretation von Ergebnissen unter Berücksichtigung sprachlicher und kultureller Faktoren.

· Grundlagen und Einflussfaktoren des Mehrspracherwerbs Es wird auf die Symptomatik einer Sprachentwicklungsstörung eingegangen und die entsprechenden Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten diskutiert.

· Umgang mit rassistischen Einstellungen und Äußerungen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Gemeinsam werden praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte erarbeitet, um ressourcenorientierten Elternarbeit.

· Chancen und Herausforderungen kultureller Unterschiede im Schulalltag Sensibilisierung für kulturelle Vielfalt im schulischen Kontext. Der Workshop vermittelt Grundlagen interkultureller Kompetenz.

· Folgen von Benachteiligung und Ausgrenzung für Kinder und Jugendliche sowie die Reflexion eigener professioneller Haltungen und Handlungsmuster. Gemeinsam werden Möglichkeiten einer reflexiven und kultursensiblen Schul- und Unterrichtsgestaltung erarbeitet. Dabei wird der Fokus auf präventive Ansätze gelegt, um Teilhabe, Chancengerechtigkeit und ein wertschätzendes Miteinander diskriminierende Situationen einzuordnen, professionell zu reagieren und demokratische Haltungen im Schulalltag zu stärken. Dabei stehen Fallbeispiele, Reflexion und konkrete Strategien für die pädagogische Praxis im Mittelpunkt. Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen und zunehmender Diversität auf den schulischen Alltag

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Veranstaltungstermine

am von bis
07.11.2026 09:00 16:00

Anmeldeschluss

10.10.2026

Dozenten

Name von
Dr. Nyirenda, Kenneth AHB Außenhandels- und Wirtschaftsconsultants, Annaberg-Buchholz
Dr. Wenzel, Kristin Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen
Lingk, Lena Alice Universität zu Köln, Köln
Mohl, Lea Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen
Pfützner, Oliver Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung "Astrid Lindgren", Dresden
Wirsam, Anke Logopädische Praxis Katrin Schubert, Pirna

Veranstaltungsort

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