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| Imke Hofer |
| Jeremias Schebera |
| Florian Stegemann |
| Martin Widera |
| Janina Wittrock |
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Häufige Fragen: FAQ
Flucht und Vertreibung - gehört zu den bestimmenden Narrativen der Weltgeschichte. Seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, sind Menschen auf der Flucht und werden aus ihrer Heimat in eine ungewisse Zukunft vertrieben. Davon künden viele Geschichten und Erzählungen von Homer bis zur oral history der Gegenwart. Wien gehört zu den Städten, die zum einen immer wieder Geflüchteten einen Arbeits- und Lebensort geboten haben und in denen zum anderen der als sicher geglaubte Ort zum Ausgangspunkt der Flucht wurde. (oder: aus denen Menschen den sicher geglaubten Ort verlassen mussten und vertrieben wurden). Wien verfügt über eine reiche aber auch verhängnisvolle jüdische Geschichte. An diesem Kristallisationsort europäischer Geschichte nähert sich der Kurs interdisziplinär aus differenzierten Blickwinkeln über Museumsbesuche wie Jüdisches Museum und Sigmund-Freud-Museum, Erkundungen von sozialen und literarischen Orten, Interpretation von Texten sowie Gesprächen über aktuelle Projekte der Geschichte. Dabei sind Fragestellungen von Interesse, die z.B. auch im Dokumentationszentrum „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in Berlin gestellt werden: Warum müssen Menschen fliehen oder werden vertrieben? Was erleben Menschen, die fliehen müssen oder vertrieben werden? Was bedeutet der Verlust von Heimat und welche Schwierigkeiten erwarten die Menschen, wenn sie in einem anderen Land Aufnahme finden?
Die Teilnehmenden haben sich mit der österreichischen Literatur und Kultur auseinandergesetzt. Sie haben ihre Kenntnisse über jüdische Kultur erweitert. Sie haben außerschulische Lernorte in Wien kennengelernt. Sie sind in der Lage, den Transfer einzelner Sequenzen für den eigenen Unterricht zu gestalten. Die Teilnehmenden können zur Thematisierung jüdischer Literatur und Geschichte im Unterricht reflektieren.
· Entwicklungen in Literatur, Kunst und Musik
· Jüdische Geschichte und Wien: Kennenlernen interdisziplinärer Forschungsvorhaben (Universität Wien)
· Erlebnis authentischer Orte: Die literarische Auseinandersetzung mit der Flucht
· Die Institution des Wiener Kaffeehauses als Ort des kulturellen Austausches und der Multikulturalität
Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben im Fach Deutsch Oberschule, Gymmnasium, Berufliches Gymnasium
Der Kurs findet in Wien statt. Die Anreise erfolgt eigenständig am 07.02.2026. Es wird ein Eigenanteil z.B. für Eintritte und Führungen erhoben.
Nachfolgende Texte sind in Vorbereitung zu lesen und als Arbeitsgrundlage zum Kurs mitzubringen:
- Ilse Aichinger: Die größere Hoffnung
- Doron Rabinovici: Die Einstellung
- Robert Seethaler: Das Cafe ohne Namen
- Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen; Heimsuchung
| am | von | bis |
|---|---|---|
| 08.02.2026 | 09:00 | 18:00 |
| 09.02.2026 | 09:00 | 18:00 |
| 10.02.2026 | 09:00 | 18:00 |
| 11.02.2026 | 09:00 | 13:00 |
| Name | von |
|---|---|
| Dr. Schenkermayr, Christian | Universität Wien Hofburg, Wien |
| Prof.(emer.) Nagelschmidt, Ilse | Universität Leipzig, Historisches Seminar, Leipzig |
| Prof..Dr. Wojcik, Paula | Universität Wien, EVSL, Wien |